Es geht weiter: SOLIDARISCHE PROZESSBEGLEITUNG GEGEN GOLDNETZ GGMBH am 27.01.2021!

Solidarische Prozessbegleitung gegen Goldnetz gGmbh!
Lasst uns unsere Kollegin unterstützen und gemeinsam gegen
Repressionen und Union Busting aufstehen.

Kommt mit zum Gerichtstermin am Arbeitsgericht Berlin.
Wann: Mittwoch, 27.01.21, 09:00 Uhr Kundgebung
Wo: Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin, Saal 523, um 9:45 Uhr beginnt der Gerichtstermin
Tragt Maske und haltet Abstand zueinander.

Hintergrund: Unserer Kollegin wurde ihr Arbeitsvertrag beim Bildungsträger Goldnetz gGmbh nicht verlängert. Alles deutet darauf hin, dass dies im direkten Zusammenhang mit ihrem gewerkschaftlichen Engagement in der Ver.di-Kampagne „Für die gute Sache! Aber zu welchem Preis?“ steht. Befristete Arbeitsverhältnisse, wie das unserer Kollegin, machen es Geschäftsführungen besonders leicht, unliebsame Beschäftigte loszuwerden. Solche Zustände und Repressionen gegen gewerkschaftliche Organisierung lassen wir nicht zu!
Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen, dass wir einen solchen Angriff auf unsere Grundrechte nicht dulden! Begleitet unsere Kollegin solidarisch zum Prozesstermin.

Link zum Facebookevent: https://www.facebook.com/events/225927569088038/

CFM: Nein zu Kündigungen, Nein zur Schlichtung. Den Streik verteidigen, Geheimhaltung beenden, für TVöD für alle weiterstreiken!

Nein zur Kündigung von Betriebsratsmitgliedern und Tarifkommissionsmitgliedern!

Am Montag (19.10.20) wurde bekannt, dass Daniel Turek von der Geschäftsführung der CFM fristlos gekündigt wurde. Turek ist sowohl Mitglied der ver.di-Tarifkommission (TK) und der Verhandlungskommission (VK) im Arbeitskampf, als auch stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats. Auch gegen Christian Haberland, ebenfalls Mitglied der Tarif- und der Verhandlungskommission, liegt inzwischen ein Kündigungsschreiben vor. TK/VK-Mitglied Katharina Wehmhöfer wurde ein Auflösungsvertrag mit Frist zur Unterschrift zugeschickt.

Als Gründe für die Kündigung werden rassistische Äußerungen und sexuelle Belästigung genannt. Die Mehrheit im Betriebsrat, die von der ver.di Liste mit großer Mehrheit angeführt wird, hat der Kündigung von Daniel Turek zugestimmt. Die Geschäftsführung, die dies nun ausnutzt, bezweckt damit keinesfalls, Rassismus und Sexismus bei der CFM zu bekämpfen. Im Gegenteil ist sie selbst mit ihrer Geschäftspolitik für die besondere Ausbeutung von Frauen und migrantischen Beschäftigten verantwortlich und kann niemals Partnerin im Kampf gegen Unterdrückung sein!
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Solidarität mit dem CFM-Streik!

ver.di aktiv beteiligt sich an der Kampagne gegen Outsourcing und Befristung in Berlin, die die folgende Solidaritätserklärung veröffentlicht hat:

Wir, die Kampagne gegen Outsourcing und Befristung, bestehend aus gewerkschaftlichen und politischen Gruppen und Kolleg*innen aus betroffenen Betrieben, erklären uns solidarisch mit dem andauernden Arbeitskampf bei der Charité Facility Management GmbH (CFM).

In der aktuellen Corona-Krise trifft gerade ein neuartiges Virus auf ein kaputtgespartes Gesundheitssystem. Eine Situation in der erneut deutlich wird, wie wichtig die Arbeit von Service-Kräften am Krankenhaus ist. Eigentlich ein Grund, spätestens jetzt ihre Forderung nach gleicher Bezahlung durch TVöD zu erfüllen! Doch die Gesundheitsversorgung wird seit Jahrzehnten immer größerem Druck zur Kostensenkung und zur Privatisierung unterworfen. Dadurch leidet die Qualität und eine schlechtere Versorgung von Patient*innen wird in Kauf genommen.
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Cinéma Klassenkampf: Kampagne Outsourcing & Befristungen verbieten

Cinéma Klassenkampfs zeigt:
Kampagne Outsourcing & Befristungen verbieten
Gastgeber: Cinéma Klassenkampf und k-fetisch


Mittwoch von 20:00 bis 22:00

im k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin

In Berlin kämpfen seit Jahren mehrere Belegschaften gegen Outsourcing und Befristung. Nun haben sie sich in der „Kampagne Outsourcing und Befristungen verbieten“ zusammengeschlossen Es geht insbesondere, aber nicht nur, um Unternehmen im Verantwortungsbereich des Landes Berlin. Berlin hat ca. 60 Tochterunternehmen aus landeseigenen Unternehmen wie u.a. der Charité oder Vivantes ausgegründet, um die unteren Lohngruppen nicht nach Tarif bezahlen zu müssen. – Diese Kolleg_innen (in den Krankenhäusern sind es z.B. Therapeut_innen, Logistiker oder das Reinigungspersonal) verdienen für dieselbe Arbeit einige hundert Euro weniger im Monat als ihre beim Mutterunternehmen direkt angestellten Kolleg_innen.

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Vortrag und Diskussion zum Thema Streikrecht

Teil 1 Vortrag von Benedikt Hopmann (Rechtsanwalt für Arbeitsrecht)

„Anmerkungen zum Streikrecht in der Bundesrepublik“

Wir erleben gerade in Deutschland eine Welle von Sektoren, die das deutsche Streikrecht herausfordern. Dazu zählt die Frauenbewegung, die parallel zu den Frauenstreiks in anderen Ländern einen Frauenstreik in Deutschland am achten März fordert. Das kollidiert massiv mit der bisherigen Auslegung des Streikrechts in Deutschlands. Zudem rufen die Aktiven der Bewegung ‚Fridays for Future“, Umweltaktive, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen zu einem weltweiten Streik am 20. September diesen Jahres auf. Die Belegschaft des Mercedes-Werks in Bremen hat mit ihrem Streik gegen die Ausweitung der Leiharbeit 2014 einen Aufschlag dazu geliefert. Wir kämpfen in den Gewerkschaften für eine Ausweitung des Streikrechts.

Politischer Streik, spontaner Streik, Erzwingungsstreik, Demonstrationsstreik – was ist das?
Was sagt die Rechtsprechung zum Streikrecht?
Deutsche Rechtsprechung und europäisches und internationales Streikrecht
Wie entstand das Streikrecht?
Wie entwickelte es sich fort?

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